Niederrheinisches Bauernhaus

Die Erhaltung und Sanierung des Bauernhauses, das mit finanzieller Unterstützung des Landes Nord-Rhein-Westfalen und großem Engagement der heutigen Eigentümer gerettet werden konnte, ist ein Glücksfall. Lange stand das Denkmal leer und unbeachtet. Es erregte mehr öffentliches Ärgernis, als öffentliches Interesse. Seine Erhaltung schien fast aussichtslos, zumal jahrelange Vernachlässigung einen bedrohlichen baulichen Zustand verursacht hatte.
Zwei Jahre hat die Sanierung des alten Gebäudes mit kleinem Wohnteil und Stallungen und der Umbau für die heutige Nutzung als Wohnhaus gedauert. Immer wieder traten bei den Bauarbeiten Befunde aus alten Baumaßnahmen zu Tage, mit denen das alte Hallenhaus den Bedürfnissen der jeweiligen Bewohner angepasst worden war.
Fast alle alten Gebäudeelemente wie Fachwerkwände, Holzgewände der Fenster, Mosaik-Steinboden, Holzbalkendecke mit Dielung konnten saniert und instandgesetzt werden. Die technische Gebäudeausrüstung wurde unter Gesichtspunkten einer zeitgemäßen und ökologischen Technik ausgeführt.

 

Gebäudezustand 2000
 
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Bestandsaufnahme
Institut für Stadtentwicklung
und Denkmalpflege
 
Wohnhaus nach Sanierung
 
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Grundriss Erdgeschoss
Neugestaltung
 
 

 

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